Beat Presser

Bevor Beat Presser als Redakteur für zahlreiche Fotomagazine und prominente Modefotografen tätig war, absolvierte der 1952 geborene Schweizer eine Ausbildung zum Fotografen und Kameramann in seiner Heimatstadt Basel, Paris und New York. Heute arbeitet er als Selbständiger in seinen ursprünglich erlernten Berufen und produziert Bücher und Fotodokumentationen, die ein weltweites Publikum erreichen. Als Dozent für Fotografie und Film lehrt er an Universitäten in Afrika, Südamerika und Asien.

Presser hat über die Jahre breitgefächerte Erfahrungen in vielen Bereichen der Fotografie gesammelt: ob Mode, Werbung, Nachrichten oder Stillleben, der Schweizer hat sich in allem versucht. Obwohl er in Paris mit führenden Pariser Modefotografen zusammenarbeitete, merkte er schon bald, dass in der Branche nicht seine Zukunft liegt. Also startete er gemeinsam mit einem Freund die Fotozeitschrift „The Village Cry“, deren Produktion nach neun Ausgaben aus Mangel an finanziellen Mitteln jedoch wieder eingestellt werden musste.

1981 kehrte er also zum Film zurück, wo er mit dem Regisseur Werner Herzog und den gefeierten Schauspielern Claudia Cardinale und Klaus Kinski am später weltberühmten Film „Fitzcarraldo“ arbeitete, was er im Nachhinein als „zweifellos spannendste Aufgabe seiner beruflichen Laufbahn bezeichnet. Klaus Kinski hatte es dem Fotografen sichtlich angetan, denn während der Filmarbeiten entstanden zahlreiche interessante und einzigartige Porträts des Ausnahmeschauspielers, die später als Hommage an den großen Künstler ausgestellt wurden.

Heute verwirklicht Beat Presser seine eigenen Projekte. Dabei stellen Organisationen und Unternehmen wie WWF, ARTE, das Deutsche Filmmuseum und Pro Helvetia seine wichtigsten Partner und Klienten dar.
Seine Arbeit hat ihn bereits zu den exotischsten und abgelegensten Orten der Welt geführt. So hat er spektakuläre Naturaufnahmen in der Sahel Zone in der Sahara, im tropischen Regenwald Amazoniens, auf Madagaskar und von ägyptischen Pyramiden gemacht. Das fotografische Equipment Pressers muss ganz schön viel aushalten, denn es wird beständig Hitze, Staub, Sand und Regen ausgesetzt.
Beat Pressers Ambition ist es, die Betrachter seiner Bilder mit auf eine Reise ins Unbekannte zu nehmen. „Ich will ihnen Orte und Menschen zeigen, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie existieren. So entführt uns der Fotograf mit seinem aktuellen Projekt „Oase der Stille“ ins Land der buddhistischen Mönche und Tempel, in eine geheimnisvolle und den meisten Menschen fremde Welt.

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