Bei einem Besuch auf der Webseite des amerikanischen Fotografen Jim Brandenburg begegnet man einem philosophischen Konzept, welches behauptet, dass alles in und aus der Natur einen Geist besitzt – eine Aussage tiefen Respekts vor dem Leben in all seinen Formen.
Brandenburg, der heute im nördlichen Minnesota, nahe am Kanadischen Naturschutzgebiet Ravenwood lebt, begann seine Kariere als Naturfotograf und Filmemacher während seines Studiums in Duluth. Nach gewisser Zeit als Bildeditor trat er 1978 eine freie Mitarbeit bei der renommierten Zeitschrift National Geographic an. In seinen vielen Jahren als Freiberufler setzte er zahlreicher Projekte für diverse Magazine um, so zum Beispiel für eine Ausgabe des „North Wood Journal” im Jahre 1997. Es war sein Beitrag, den der Herausgeber William Allen als den umfangreichsten in der Geschichte des Magazins benannte, wohl gemerkt auf Basis des geringsten Filmmaterials.
Seine Bilder wurden mit vielen internationalen Auszeichnungen versehen, wie zum Beispiel in der Sammleredition des Life Magazine “The World’s Best Photographs 1980-1990″. Brandenburg selbst wurde zweimal der Titel “The magazine Photographer of the Year” der NPPA ( “American National Press Photographer’s Association”) sowie der des “Kodak Wildlife Photographer of the Year” des Londoner Natural History Museum und vom BBC Wildlife Magazine verliehen.
Im Jahre 1991 erhielt er sogar den „World Achievement Award” des UN-Umweltgipfels in Stockholm. Sein Überreicher, König Karl XVI Gustaf von Schweden, sagte dazu, dass Brandenburgs Fotografien es schafften, die öffentliche Aufmerksamkeit erfolgreich auf ökologische Themen zu richten.
